„Wertsteigerung“ im Einkauf von PE-Dienstleistungen

  • Kämpfen Sie auch gegen ständig steigende Honorarforderungen?
  • Wundern Sie sich über Honorarunterschiede von mehreren tausend Euro für die gleiche Dienstleistung?
  • Zweifeln Sie manchmal an der Qualität von Seminaren trotz positivem Feedback der Teilnehmer?

Fehlende Markttransparenz, keine Qualitätsstandards für Berater und Trainer und wenig inhaltliche Transparenz sind die Hauptursachen für unbefriedigende Einkaufsentscheidungen in der Personalentwicklung. Zur Minimierung dieser Risiken setzt man daher auf Empfehlungen beim Einkauf externer Dienstleistungen. Diese Vorgehensweise hat jedoch auch ihre Tücken. Vielleicht beruht die angebliche Qualität nur auf einer guten Vertriebsstrategie des Anbieters und, was für das eine Unternehmen gut ist, passt nicht unbedingt auf die eigene Personal- und Organisationsstruktur.

Trainer und Berater lassen sich nicht gerne in die Karten sehen. Wer nach Konkretisierungen und mehr Transparenz in Angeboten fragt, stößt gerne mal auf Widerstand. Ein Relaunch von PE-Dienstleistungen ist oft emotional besetzt, da sich Trainer und Berater dann in Frage gestellt sehen und auch kontrolliert fühlen. Solche Prozesse haben manchmal mehr mit Konfliktmanagement als mit der konstruktiven Weiterentwicklung der Trainingsinhalte zu tun. Auch Preisverhandlungen gestalten sich in ähnlicher Weise zäh.

Sowohl beim Outsourcing von PE-Dienstleistungen als auch bei der Durchführung in Eigenregie ist ein regelmäßiger Qualitätscheck dringend erforderlich. In meinen Jahren als Bildungsmanager habe ich festgestellt, dass Qualifizierungen, wie andere Produkte auch, einem Lebenszyklus unterliegen. Trainings ohne Innovationspotential verschlafen die Entwicklungen im Markt und im Unternehmen.

Die Validität von PE-Maßnahmen basiert insbesondere auf dem pädagogischen und psychologischen Konzept, der Persönlichkeit des Trainers und dem Grad der Verzahnung mit den realen betrieblichen Prozessen. Stimmen diese Konzepte sind Aussagen über ein passendes Preis/Leistungsverhältnis möglich. Gerade in dieser Komplexität liegen jedoch die versteckten Reserven der Personalentwicklung.

Mein Beratungsansatz im PE-Einkauf

„Wertsteigerung“ hat das Ziel, Kosten und Leistungen bei der Beschaffung von PE-Produkten zu optimieren. Die Kosten transparent zu machen und Handlungsfelder für eine Kosten-Senkung herauszufinden. Die Leistung effizienter zu gestalten und deren Wirkung zu erhöhen.

„Wertsteigerung“ basiert auf den unten dargestellten Beratungsschritten. Beratungsschritt 3 kann als Analysegespräch oder als zweitägiger Workshop für interne Projektgruppen gestaltet werden.

Die Beratungsschritte

  • Auftragsklärung und Focussierung
  • Informations- und Datenerhebung
    1. Persönliche Gespräche
    2. Fragebögen und Checklisten
    3. Vertragsunterlagen
    4. Trainerleitfäden, Curriculum
    5. Evaluationsauswertungen Teilnehmer
    6. Teilnehmerstruktur
    7. Trainerprofile
    8. Ziele des Auftraggebers
    9. Biographie der PE-Maßnahme, Lebenszyklus
    10. Hospitationen
    11. PE – controlling
  • Workshop: Analyse, Zusammenhänge und Hypothesen
    1. ABC Analyse zur Priorisierung des Datenmaterials
    2. Transparente Darstellung von Zusammenhängen und Prozessen
    3. Bewertung des Datenmaterials und der Prozesse
    4. Zuordnung von Kosten und Leistungen
    5. Erstellung interner Bewertungskriterien
    6. Diskussion der Analyseergebnisse und Hypothesenbildung
    7. Aufgabenorientierung und Definition Handlungsfelder
    8. Projektmanagement, Ressourcen und Aufgabenverteilung
  • Prozessbegleitung
    1. Bereitstellung von Gutachten und Informationen
    2. Begleitung in Verhandlungsprozessen
    3. Entwicklung von zusätzlichen Handlungsalternativen
    4. Marktbearbeitung
    5. Coaching in schwierigen Situationen
    6. Begleitung der Veränderungsprozesse

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